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aprovecho para decirte que me conmueve mucho tu versión de "lejana tierra mía", con cello y tu voz. Hermoso, realmente. Felicitaciones. Roberto Navarro, Pianist, per Mail vom 01.12.2008 Rezension vom Freien Wort, Thüringen - Claudia Wandt machte einen Tango-Ausflug mit dem Gitarristen Frank Kaiser und dessen Band, Hibu Allstars zum Kneipenfestival am 01.11.2008 in Hildburghausen: "Dass auch die Hildburghäuser Bandszene Juwelen zu bieten hat, wurde im wie immer proppenvollen „Brumby“ deutlich: Frank Kaiser und „The Hibu Allstars“ überzeugten in unzähligen Musikgenres. Und sie hatten eine Leipziger Sängerin dabei, deren Spanisch so vortrefflich war, dass sie damit selbst Originale in den Schatten stellen dürfte." Maik Ehrlich Das ist zwar schon eine Weile her und rührt aus Duo-Zeiten mit Natascha und Claudia, Artikel von Jochen Hille (Tangokultur) „Nie wieder Botanik!“ Das hatte ich mir einst nach einem gescheiterten Schulreferat über das Paarungsverhalten der Brennessel geschworen und nun auch noch mysteriöse Margeriten – so der Name des Tangoduos aus Leipzig, das sich nach einer Liedzeile benannt hat. Die Margeriten bestehen aus Natalie Occhipinti am Klavier und der Sängerin Claudia Wandt. Das Max und Moritz in Berlin ist eine mit dunklem Holz und rustikaler Einrichtung ausgestattete Kneipe, und zurecht trägt es den Beinahmen „Wirtshaus“. Im hinteren Teil dieses Lokals befindet sich jedoch ein sehr schöner Tangosaal, in dem sonntags regelmäßig eine Milonga stattfindet. Das Konzert am 3. April war anfangs mäßig besucht. Im Laufe des Abends wurde es aber langsam richtig voll, und es wurde kräftig getanzt. Das war zu der Live-Musik auch durchgängig möglich. Im wesentlichen bestand das Repertoire aus klassischen Tangos, Walzern und Milongas und einigen Stücken von Brecht. Alle sehr tanzbar und melodiös, so dass es richtig Spaß machte, sich seinen Weg um die Säule in der Mitte der Tanzfläche und durch die Menschenmenge zu tanzen. Lustig war dabei auch, dass eine Lautsprecherbox den Eindruck vermittelte, dass die Sängerin links neben sich selber stand. An der einen oder anderen Stelle hatte sie sich auch leicht selbst übersteuert. Aber das ändert nichts daran, dass es ein sehr schönes Konzert mit einer sehr guten Atmosphäre war. Es mag Tangomusiker geben, die noch besser spielen und die geübter in Bühnenauftritten sind. Aber was das Duo hat, ist die auch in ihrem CD-Titel angesprochene „Seele“. Besonders gut hat mir die Interpretation von „Liebe war es nie“ (Der Abschiedsbrief) gefallen. Die Version der Margeriten war zwar gefühlvoll, kam aber ohne den übertriebenen Kitsch aus, der das ganze ins Lächerliche zieht. Trotz meiner Vorbehalte gegen die Botanik, habe ich das Konzert genossen und finde, dass es sich lohnt, die Margeritas Misteriosas im Orginal oder vom Tonträger zu sehen bzw. zu hören. Wer das möchte, kann dies gleich mit einem kleinen – oder je nach Wohnort großen – Ausflug zu den Tangotagen in Leipzig vom 4.-8. Mai 2005 verbinden. |